Pfeil und Bogen im Bogensport

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Pfeil und Bogen sind den Menschen länger bekannt als das Schreiben. Daher wundert es nicht, dass jeder gewisse Freude daran hat, den Bogen zu spannen und den Pfeil fliegen zu lassen. Das Schießen mit Pfeil und Bogen kann entweder als Freizeitaktivität betrieben oder ernsthaft trainiert werden. Während das traditionelle Bogenschießen keine Vorkenntnisse erwartet, ist der Bogensport alles andere als einfach. Immerhin gehört das Bogenschießen, bzw. der Bogensport zu den Präzisionssportarten. Das Bogenschießen, sowohl das traditionelle als auch der Bogensport, erfordern einen Pfeil und Bogen. Je nach Bedürfnissen sowie dem Bogentyp kommt noch weitere Ausstattung dazu. Beim Bogenschießen werden drei verschiedene Bogenarten unterschieden. Die Pfeile richten sich nach den Bogentypen sowie nach deren Einsatzzielen.

Longbow/Langbogen

Der Langbogen ist den meisten Menschen aus den Robin Hood Filmen bekannt. Im 13. Jahrhundert entstanden, wird er wegen der großen Reichweite sowie der starken Durchschlagkraft noch heute sehr gerne verwendet. Er besitzt keine Zusatzausstattung und ist ziemlich einfach zu handhaben. Für diesen Bogen werden meist Holzpfeile verwendet, die dazu noch gern selbst gebaut werden. Daher stellt dieser Bogen eine tolle Auswahl für alle Bogenschießer dar, die das Bogenschießen in der freien Natur lieben und gern ihr Zubehör selbst bauen. Die Holzpfeile sollten nur in Kombination mit dem Langbogen angewendet werden. Diese sind aus einer Vielzahl von Gründen keine gute Auswahl für Bogentypen, die bei Turnieren zum Einsatz kommen und deren Anforderungen Holzpfeile nicht entsprechen.

Recurve/Olympiabogen

Recurvebögen kommen bei den Olympischen Spielen sowie allgemein im Bogensport am meisten zum Einsatz. Es handelt sich dabei um eine moderne Variante des normalen Bogens. Am Recurvebogen sind ein Visier und ein Stabilisator angebaut. Diese ermöglichen genaue Treffer auf hoher Distanz. Der Recurvebogen stellt eine Weiterentwicklung des Langenbogens dar. Die Besonderheit dieses Bogens liegt in den nach vorne gebogenen Wurfarmen, durch die mehr Energie auf den Pfeil übertragen wird. Neben den Wurfarmen besteht der Recurvebogen aus einem Mittelteil, so dass der Bogen auch „mitwachsen“ kann, da die Wurfarme oder das Mittelteil mit der Zeit einfach durch passendere ausgetauscht werden. Dieser Bogen wird wie der Langenbogen mit den Fingern geschossen. Die Pfeile, die bei einem Recurvebogen zum Einsatz kommen, sollten entweder aus Aluminium, aus Carbon oder aus einer Kombination dieser bestehen. Je nach Verwendungszweck werden die passenden Pfeile ausgewählt.

Compoundbogen

Der Compundbogen ermöglicht besonders präzise Handhabung und Schusstechnik. Er enthält Extras, die ihm hohe Schusskraft und Präzision bei geringem Kraftaufwand ermöglichen. Darunter sind die Cams und die Ausstattung aus Visieren zu erwähnen. Es werden je nach Hersteller und Ausrichtung Compundbögen gebaut mit verschiedenen Wurfarmen und Camwheels, die aus besonders zug- und druckfestem glasverstärktem Kunststoff angefertigt werden. Zusätzliche Hilfsmittel, „Kimme und Korn“, tragen zusätzlich zu einem präziseren Schießen bei. Wegen der Extras gehört der Compundbogen zu den technisch aufwendigsten Formen der Bogentypen. Dieser aus den USA stammende Bogentyp eignet sich neben dem Bogensport auch für die Jagd an. Für den Compoundbogen kommen Pfeile zum Einsatz, die speziell für die Compoundbedingungen entwickelt worden sind. Diese bestehen aus reinem Carbon, sind mit schwererer Spitze bestückt und besitzen meist ein größeres Gefieder.

Das Bogenschießen wird sonst von vielen Vereinen praktiziert. Solch ein Bogenschießen betrifft jedoch meist nicht den Bogensport als olympische Disziplin, sondern lediglich die Leidenschaft für Pfeil und Bogen, die immer mehr Anhänger zählt. Daneben werden Pfeil und Bogen selbst zu therapeutischen Zwecken verwendet. Denn Pfeil und Bogen besitzen eine Anziehungskraft, die einfach besonders ist.